Das Rote Meer

Ägypten ist ein wundervolles Land mit einer einzigartigen Über- und Unterwasserlandschaft. Das nächste zu Europa gelegene tropische Meer verdankt seinen Namen einer gelegentlich auftretenden Massenvermehrung der Alge Oscillatoria Erythraeum, die das Wasser rot färbt.

Das Rote Meer erstreckt sich vom Golf von Suez im Norden bis zur Meerenge Bab el Mandeb, dem "Tor der Tränen" im Süden auf einer Länge von etwa 2500 Kilometern und hat eine mittlere Breite von 280 Kilometern. Die durchschnittliche Tiefe des Meeres beträgt 900 Meter, seine größte Tiefe erreicht es vor Port Sudan mit über 2700 Metern.

 

 

Durch seine nahezu isolierte Lage zum Indischen Ozean haben sich im Laufe der Evolution einzigartige Lebensformen entwickelt, die das Rote Meer zu einem der besten Tauchgebiete der Welt machen.

Die Wassertemperatur beträgt im Winter 21 Grad und steigt im Sommer bis auf 29 Grad.

Das einstige Fischerdorf Hurghada an der Küste des Roten Meeres ist unter europäischen Tauchern seit Mitte der 80er Jahre ein Begriff.

 

 

Mit dem Touristik- und Taucherboom war absehbar, dass das natürliche Gleichgewicht der Riffe durch das Verhalten unvorsichtiger Taucher und Schnorchler nicht nur gestört, sondern auch geschädigt werden würde.
Nach dem Motto "Take only pictures, leave only bubbles" haben eine Handvoll Tauchbasen in Hurghada im Jahre 1992 die Hurghada Environmental Protection & Conservation Association gegründet.

 

 

Das Jasmin Diving Sports Center gehört zu den Gründungsmitgliedern und hat aktiv dazu beigetragen, dass die Riffe heute im gesamten Roten Meer über eine ausreichende Anzahl an Bojen verfügen.

Es wurde ein System geschaffen, das die Natur dauerhaft vor der Kurzsichtigkeit der Menschen schützt.